Jingle Bells, Jingle Bells – statt der Glöckchen klingt zur Weihnachtszeit das Geld in den Kassen der großen Hilfsorganisationen. Um es vorweg zu nehmen. Caritas & Co. machen einen guten Job und die Welt wäre schlechter dran ohne die großen Helfer. Aber es es ist klar, dass große Organisationen eben auch viel Geld für Ihre Administration brauchen.
Betterplace.org setzt dem eine kleine, völlig dezentrale Organisation entgegen, wo nach eigenen Aussagen 100% der Spenden die Empfänger auch erreichen. Das Prinzip baut, ganz social-media-like, nur auf das Internet. Kleine sogenannte Grassroot-Projekte finden über die Web-Plattform private oder organisierte Spender, die direkt fördern können. Keine Umwege und keine zentrale Verwaltung. Unternehmen können die Spenden Ihrer Mitarbeiter zusammenführen.
Till Behnke, der Geschäftsführer, erläutert auch, dass es sich bei betterplace.org um ein Socialpreneurship handelt, dass unternehmerisch geführt wird, ganz im Dienst der Grassroot-Projekte. Dass das eine gute Idee ist findet auch der ehemalige Gruner+Jahr Chef Bernd Kundrun, der betterplace.org mit eine Millionenspende fördert.
Sehr gutes Karma also für Till und seine Leute für diese innovative Plattform.
Mehr Info unter betterplace.org
Wer sagt, Robin Hood sei nur eine Legende? Laut Spiegel Artikel vom März diesen Jahres soll im Sherwood Forest tatsächlich ein Räuber namens Robin Hood sein (Un)Wesen getrieben haben. Wahr oder nicht, es bleibt das Vorbild des Gerechten, der den Reichen nimmt und den Armen gibt.
Hoody.de nimmt sich dieser Tradition an und interpretiert sie neu. Nein, hier wird nicht geraubt. Bei Hoody kann man vernünftige Produkte zu gerechten Preisen erwerben. Allen voran ein wirklich günstiges Internet-Paket, dass Betrüger und Spammer draußen lässt. Wirklich angetan haben es mir aber die Schuhe von Hoody. Ein super Sportschuh, vollständig in Deutschland hergestellt mit einer Sohle aus nachwachsenden Rohstoffen. Sieht gut aus, ist bequem und enorm stabil. Das findet auch Ex-Schalker Yves Eigenrauch, der als prominenter Kunde HoodyShoes trägt.
Insgesamt ein tolles Angebot, wenn auch etwas wirr in der Sortimentsgestaltung. Gutes Karma also für gerechtes Shopping.
Mehr Info bei Hoody.de
Klingt doch eigentlich ganz gut. Die Banken zahlen die Staatshilfen eilig zurück, allen voran die Citigroup. Dennoch ruft Barack Obama die Top-Banker ins Weiße Haus, um Ihnen die Leviten zu lesen. Und das mit gutem Grund. Obama verlangt von den US-Banken ein wesentlich größeres Engagement beim “Wiederaufbau” der amerikanischen Wirtschaft. Statt nun, wie gefordert, den Scherbenhaufen aufzuräumen, genehmigen sich die “Herren des Universums” schon wieder satte Boni, die ohne staatlichen Einfluß wieder munter sprudeln.
Das Geld, das jetzt schon wieder mit Zertifikaten und sonstigen Derivaten verdient wird, rechtfertigt scheinbar jeglichen Verlust von Anstand in der Finanzwelt. Dass die Kunden scharenweise davonlaufen und ihr Geld lieber im Strumpf aufbewahren, scheint niemanden wirklich zu stören. Und sollte es ganz schlimm kommen sind ein paar Millionen für die mediale Charme-Offensive allemal drin. Ganz schlechtes Karma für US-Banken.
Mehr dazu gibt es beim Spiegel